Ausbaukoordination von Wärmenetzen im Landkreis Tübingen

Der Bereich Wärme hat mit ca. 50 Prozent den größten Anteil am Endenergieverbrauch und basiert heutzutage vorwiegend noch auf fossilen Energieträgern. Um die Wärmeversorgung bis 2050 weitgehend klimaneutral zu gestalten, muss der Wärmebedarf vor allem von Gebäuden konsequent reduziert und der verbleibende Restwärmebedarf vornehmlich auf Basis erneuerbarer Energien gedeckt werden.

Vor diesem Hintergrund will der Landkreis Tübingen die Dezentralisierungsprozesse des Energiesystems, welche insbesondere auf kommunaler Ebene ablaufen, aktiv begleiten und dabei über den Ausbau von Wärmenetzen die Realisierung ganzheitlicher Lösungsansätze im Sinne der Sektorenkopplung für die bislang weitgehend getrennt betrachteten Bereiche Strom, Wärme und Industrie unterstützen.

Hierzu sind insbesondere der Umstieg auf emissionsarme Technologien, die Nutzung unvermeidbarer Abwärme aus dem gewerblichen Bereich sowie Wärmenetze, die erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung im Sinne der Sektorenkopplung (ganzheitliche Betrachtung von Strom-, Wärme- und Gasnetzen) optimal integrieren können nötig.

Daniel Bearzatto - Geschäftsführer

Daniel Bearzatto

Geschäftsführer

07071 / 567 96 11

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Unser Angebot für Kommunen

 
Initialgespräch und Fördermittelberatung

Im Rahmen eines Initialgesprächs verschaffen wir uns ein Bild über die Ausgangslage und Ihren Bedarf. Darauf aufbauend erfassen wir den Projektumfang, recherchieren nach geeigneten Förderprogrammen und bieten Ihnen eine auf Ihre Situation zugeschnittene Lösung an.
 

Energie- und Treibhausgasbilanz

Zur Erfassung des energetischen Ist-Zustandes von Städten und Gemeinden sowie der strategischen Identifizierung von klimaschutzrelevanten Bereichen erstellen wir Energie- und Treibhausgasbilanzen. Durch die Untersuchung werden Strukturdaten, Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen aus Privathaushalten, Unternehmen, Verkehr und kommunalen Liegenschaften dargestellt.
 

Strategische Einstiegsberatung zum kommunalen Klimaschutz

Mit der Beratung wird Städten und Gemeinden ein systematischer Einstieg in den kommunalen Klimaschutz ermöglicht. Im Rahmen eines strukturierten Prozesses werden unter Beteiligung von lokalen Akteuren erste Maßnahmenvorschläge in den verschiedenen Handlungsfeldern des kommunalen Klimaschutzes erarbeitet. Die Maßnahmen werden mit einem möglichen Zeitplan und passenden Förderprogrammen hinterlegt. Außerdem zeigen wir Möglichkeiten zur Schaffung von Zuständigkeiten und Controlling-Konzepten auf.
 

Kommunales Energiemanagement und Energieberichtswesen

Durch ein regelmäßiges Controlling werden die Verbrauchs- und Kostenentwicklungen an Wärme, Strom und Wasser transparent und in einem jährlichen Energiebericht dargestellt. Weitere Leistungen im Rahmen des Energiemanagements sind die Schulung von Hausmeistern und Gebäudenutzern, die Beratung bei Neubau und Sanierung sowie bei der Optimierung und Modernisierung der Anlagentechnik.
 

Integrierte Quartierskonzepte

Quartierskonzepte zeigen Energieeinsparpotenziale und Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen in einem Gebiet auf. Dabei werden auch soziale, demografische und städtebauliche Aspekte berücksichtigt. Sie sind damit eine wichtige Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe im Rahmen von Sanierungsgebieten, Ortsentwicklungskonzepten oder Klimaschutzkonzepten. Auf Basis integrierter Quartierskonzepte können zur Begleitung und Umsetzung weitere Zuschüsse für ein Sanierungsmanagement beantragt werden.
 

Integrierte Klimaschutzkonzepte

Klimaschutzkonzepte umfassen sämtliche energierelevanten Bereiche von Städten und Gemeinden. Sie bilden eine Basis für die Planung der kommunalen Energie- und Klimaschutzpolitik sowie der Umsetzung und dem Controlling von Maßnahmen. Auf Basis von Klimaschutzkonzepten erhalten Kommunen weitere Mittel für die Schaffung eines Klimaschutzmanagements.


Förderung

Bund und Land unterstützen den kommunalen Klimaschutz mit attraktiven Förderprogrammen. Unsere Angebote sind auf die optimale Einbindung dieser Fördermittel ausgerichtet. Wir unterstützen Sie aktiv bei der Beantragung und Umsetzung.
 

Aktuelle Tipps und Infos

 

Zahlreiche Änderungen für Haus- und Wohnungsbesitzer

Mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz sind seit Anfang November zahlreiche Änderungen für Haus- und Wohnungsbesitzer in Kraft getreten. Erfahren Sie, was Sie beachten müssen.

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Jetzt KfW-Zuschüsse sichern

Mit dem neuen Förderprogramm „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“ fördert die KfW private Ladestationen an Stellplätzen und in Garagen, die zu Wohngebäuden gehören und nur privat zugänglich sind.

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Gesetze und Verordnungen bringen Hauseigentümern in diesem Jahr einige Änderungen: Seit dem 1. Januar 2019 gilt die bundesweite Verpflichtung, alle vor 1996 eingebauten Heizungsanlagen mit einem Energielabel zu versehen. Ist die Heizung bereits seit mindestens 1989 in Betrieb, muss sie meist sogar ganz ausgetauscht werden.

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